Das war am 13. Oktober:
Etwa +1,5°C war's am Sonntag um 10.00 Uhr. Wie der (Total) einsame Soldat am Wolgastrand wachte Achim über die Tankstelle. Mit meinem Eintreffen verdoppelte sich die Anzahl der Rausfahrer schlagartig. Als wir gegen 10.30 Uhr aufbrechen wollten, gesellte sich plötzlich ein Dritter zu uns - Wolf mit seiner schwarzen RT. Ohne ein richtiges Ziel zu haben fuhren wir zügig dem warmen(?) Süden entgegen. Dabei fiel mir auf, dass ich ruhig einen Pullover mehr hätte anziehen sollen. Die sonnige, fast schon winterliche Landschaft mit Rauhreif auf Feldern und Straßen, besonders in kurvigen Waldstücken, war beeindruckend, erforderte aber erhöhte Aufmerksamkeit. Über Luckenwalde ging es weiter nach Süden über verkehrsarme Straßen, wobei die teilweise gefahrene Geschwindigkeit leicht über den gesetzlichen Vorgaben lag.(s.oben) Die erste Tank- P.- Kaffeepause legten wir nach ca. 100 km ein. Anschließend setzten wir unsere Kreuz-und-Quertour fort, bis knurrende Mägen uns den Slawischen Hof in Eichow finden ließen. Wiklich zu empfehlen dieses Restaurant, da das Preis-Leistungsverhältnis sehr gut war. In der warmen Gaststube schwärmte Achim noch vom Kaffeetrinken mit Sonnenuntergang in Bad Saarow. Wir waren nicht abgeneigt auch dieses Ereignis mit zu nehmen. Auf dem Weg dahin signalisierte meine Tankanzeige eine Restreichweite von 21 km, zu wenig für Bad Saarow. Von Goyatz aus war die nächste Tankstelle 17,8 km entfernt - in Beeskow. Bei der Ankunft hätte ich noch 2 km bis zur Antriebslosigkeit fahren können. Etwas vom Kurs abgekommen, entschieden wir uns wg. der untergehenden Sonne für die Rückfahrt, und verabschiedeten uns an Ort und Stelle - nicht ohne die Absichtserklärung, die Rausfahrerei auch 2012 am Leben zu erhalten. Vielen Dank an Achim für den schönen Tag.

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