Das war am 2. Mai: Also, Spaß hat´s gemacht heute! P. hatte gerufen und um 9:30 standen hinter der Glienicker Brücke zwei Amis, eine Engländerin und zwei Deutsche (eine mit abstehenden Zylindern) am Start. Um 9:36 trudelte noch eine Japanerin ein, dann konnte es unverzüglich losgehen. Zügig ging es zunächst in Richtung Caputh, dann vorbei am Schwielowsee und am Kloster Lehnin auf morgentlich kühl-feuchten Straßen. Bald waren wir in Brandenburg und fuhren hinauf zum Marienberg. Oben steht der Friedensturm, ein zu DDR-Zeiten errichteter Aussichtsturm mit doppelter Wendeltreppe: eine für hoch und eine für runter. Wir kletterten fünf Etagen in die Höhe und genossen einen wunderbaren Ausblick über die Stadt und die Havel. Danach ging es weiter westwärts auf hübschen Sträßchen bis zur Elbfähre in Ferchland. Obwohl der Fährmann eigentlich gerade Mittagspause hatte, wurden wir doch ohne langes Warten übergesetzt. Über Bittkau, Sandfurth und Mahlwinkel gelangten wir auf abgelegener Straße mit Elbblick zum Bahnwärterhäuschen in der Nähe von Loitsche. Hier gab es Milchkaffee und Kuchen, Soljanka und Bockwurst. Alles mit Live-Musik von der Drehorgel. Auch eine Tagtigall war zu hören. Als wir in Richtung KaliMandscharo aufbrechen wollten, konnte die eine Deutsche (die Boxer) nicht mehr mit. Auch Anschieben half nichts... Hoffentlich sind die Gelben bald gekommen!? Wir sahen beeindruckende rötliche Berge: Abraumhalden eines Kalibergwerkes. Wir unterquerten den Mittellandkanal und kamen auf prima ausgesuchten Wegen und Sträßchen über Krakau und Hundeluft wieder ins Brandenburgische. Bei Luckenwalde bog die Gixxe ab in Richtung Heimat, die anderen fuhren noch zum Marinella. Es war wieder ein wunderbarer Rausfahrertag! Vielen Dank an den Guide!

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